Tipps für wunde Coronatest-Nasen

Tipps für wunde Coronatest-Nasen

Regelmäßiges Testen auf das Coronavirus ist für viele Menschen nach wie vor Alltag. Besonders häufige Nasenabstriche belasten die empfindliche Nasenschleimhaut erheblich und können zu Rötungen, Trockenheit und Druckschmerzen führen.

Die Nasenschleimhaut ist mit ihren feinen Härchen und ihrer Feuchtigkeitsschicht eine natürliche Schutzbarriere. Wiederholte Abstriche reiben diese Schicht auf und stören das empfindliche Gleichgewicht der Nasenhöhle. Um die Heilung zu unterstützen, sollten Sie die Nase regelmäßig mit isotonischen Kochsalzlösungen spülen oder befeuchten.

Eine sanfte Pflege hilft der strapazierten Nasenschleimhaut:

  • Nasensalben oder Cremes mit rückfettenden Inhaltsstoffen schützen die Schleimhaut vor weiterem Austrocknen
  • Warme Kompressen oder Dampfinhalationen mit Kamille oder Salzwasser können beruhigend wirken
  • Ausreichend Flüssigkeit trinken unterstützt die Feuchtigkeitsbildung von innen

Beim Abstrich selbst lässt sich durch sanfte Technik viel bewirken: Geben Sie dem Abstrichstab Zeit, die Nase langsam zu passieren, statt ihn zu schnell einzuführen. Informieren Sie das Testpersonal, wenn Ihre Nase besonders gereizt ist, damit Rücksicht genommen wird.

Sollten die Beschwerden trotz Pflege andauern oder sich verschlimmern, etwa durch Blutungen oder starken Druckschmerz, empfiehlt sich der Besuch bei einem Arzt. Eine zusätzliche fachliche Beratung kann notwendig sein, um Infektionen auszuschließen.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.