Erkrankungen der Venen

Die Venen sind Blutgefaesse, die sauerstoffarmes Blut zum Herzen zuruecktransportieren. Sie werden von Venenklappen unterstuetzt, die einen Rueckfluss des Blutes verhindern. Erkrankungen der Venen koennen die Blutzirkulation beeintraechtigen und zu verschiedenen Beschwerden fuehren.

Venoesenerkrankungen umfassen verschiedene Stoerungen, die das Gefaessystem betreffen. Die haeufigsten Formen sind Krampfadern, tiefe Venenthrombose und chronisch-venoeese Insuffizienz. Diese Erkrankungen entstehen durch strukturelle Veraenderungen der Venenwand oder durch Funktionsstoerungen der Venenklappen.

Krampfadern und oberflaeuchliche Vergroesserungen

Krampfadern entstehen, wenn die Venenklappen schwaecher werden und nicht mehr richtig funktionieren. Dies fuehrt zu einer Stauung von Blut in den Venen, besonders in den Beinen. Die betroffenen Venen werden erweitert und geschlaengelt sichtbar. Typische Symptome sind Schwellungen, Schweregefuehl, Schmerzen und Juckreiz in den Beinen.

Tiefe Venenthrombose

Eine tiefe Venenthrombose ist ein Blutgerinnsel in einer tiefen Beinvene. Dies ist eine ernsthafte Erkrankung, die durch Bewegungsmangel, Verstaerkungen der Blutgerinnung oder Rauchen ausgeloest werden kann. Typische Zeichen sind Schwellungen, Schmerzen und Waermegefuehl im betroffenen Bein.

Chronische venoeese Insuffizienz

Bei dieser Erkrankung funktionieren die Venenklappen dauerhaft nicht optimal, was zu Blutrueckstau fuehrt. Patienten berichten von Schmerzen, Schwereitsgefuehl, Krampfgefuehl und Hautveraenderungen an den Beinen. Die chronische venoeese Insuffizienz kann sich mit der Zeit verschlimmern und zu Komplikationen fuehren.

Diagnose und Behandlung

Eine korrekte Diagnose wird durch klinische Untersuchung sowie durch Ultraschalluntersuchungen gestellt. Die Behandlung haengt von der Schwere der Erkrankung ab. Massnahmen umfassen Hochlagerung der Beine, Kompressionsbehandlung, ausreichende Bewegung und in schweren Faellen Eingriffe durch Spezialistinnen und Spezialisten.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen nicht die Beratung durch eine Aerztin, einen Arzt oder eine Apothekerin beziehungsweise einen Apotheker.